Chat

Webchat

Ein Webchat ist ein Chatsystem, das Nachrichten über das WWW vermittelt. Meist wird es mittels Webbrowser verwendet. Solche

Chat

haben abgesehen von einem Browser keine weiteren Systemanforderungen. Dadurch sind sie vor allem für technisch weniger versierte Nutzer leichter zugänglich.

Formen eines Chats

Man kann grundsätzlich zwischen vier Formen von Webchats unterscheiden.

Geschichte und Technologie

Die Geschichte

Chat

ist geprägt von Trends in den zugrunde liegenden Web-Technologien. Die ersten Webchats benutzten einfache Schnittstellen aus dynamisch erstellten HTML-Seiten (CGI). Das Benutzen von HTML-Seiten erlaubte unter anderem die Verwendung von Schriftarten, Farben, Links und Bilder, was ein Vorteil gegenüber den älteren Text-basierten Chatdiensten wie IRC bedeutete. Der größte Nachteil bei HTML-Webchats war ihre mangelnde Interaktivität. Das Versenden von Nachricht an den Chatserver erforderte ein komplettes Neuladen der Webseite. Das Empfangen von neuen Nachrichten bedeutete außerdem dass Webseiten regelmäßig neu geladen werden mussten. Dies konnte zu Verzögerungen führen, zu Flackern beim Seitenaufbau und ständigen, störenden Browseraktivitäten. Aus diesen Gründen sind reine HTML-Webchats weitgehend zurückgegangen. Seit 1995 gibt es Java-Applet-Technologie in Webbrowsern. Java bietet Netzwerk- und Grafikfähigkeiten und machten es zu einer beliebten Plattform für die Erstellung von Webschnittstellen. Zwar gibt es einige Nachteile mit Java-Chats, wie lange Ladezeiten beim Starten, jedoch hat sich die Technologie bewährt und wird auch heute noch benutzt. Seit 2005 haben neue Web-Technologien wie Ajax und Flash Einzug gefunden. Ein Nachteil ist die unvollständige Netzwerkfähigkeit bei den verwendeten Javascript und Actionscript Programmiersprachen, jedoch bieten diese Technologien gute Unterstützung für Grafikfunktionen und Interaktivität und werden deshalb gerne als Grundlage für moderne Webchats verwendet.

Chatiquette

Zu beachten ist die Chatiquette. Hierbei handelt es sich um spezielle Regeln für die Umgangsformen in einem

Chat

. Um Missverständnisse aufgrund der fehlenden visuellen Kommunikation zwischen den Teilnehmern zu vermeiden, sollten diese Regeln eingehalten werden. Allgemeine Regeln für die Umgangsformen im Internet beschreibt die Netiquette.

Gefahren und Probleme

Es liegt in der Natur der Sache, dass man sich in

Chats

nie sicher sein kann, ob das Gegenüber auch wirklich das ist, wofür er oder sie sich ausgibt. Dies gilt auch für Chats, in denen die Benutzer Steckbriefe besitzen. Scheinbar persönliche Informationen und Fotos brauchen nicht unbedingt mit der realen Person übereinzustimmen, da die Registrierungsdaten üblicherweise nicht verifiziert werden. Chatter, die sich für etwas ausgeben, was sie nicht sind, nennt man Fakes. So kann es zum Beispiel vorkommen, dass man mit einem Mann spricht, der sich für eine Frau ausgibt etc. Selbst wenn eine Verifizierung stattfindet, braucht diese nicht zuverlässig zu sein. Gerade Kinder und Jugendliche sollten auf diesen möglichen Unterschied zwischen „Online-Persönlichkeit“ und Realität hingewiesen werden, insbesondere in Bezug auf die Gefahr durch Sexualstraftäter („Online predator“).

Chatsucht

Der Spaß am Chatten kann für Kinder und Jugendliche – aber auch für Erwachsene – zu einer

Chat

sucht werden. Dies wird häufig bei Personen beobachtet, die gerade begonnen haben zu chatten. Vor allem bei Personen mit einem gestörten sozialen Umfeld kann sich dieses Problem verfestigen. Die Chatsucht kann in Verbindung mit einer Onlinesucht auftreten. Begünstigt wird dies dadurch, dass man sich anderen Teilnehmern gegenüber als Persönlichkeit ausgeben kann, die man im tatsächlichen Leben nicht ist. Dies kann zu Realitätsverlust führen, da man sich auch außerhalb des Chatrooms für die im

Chat

erstellte Person halten kann.

Kommunikation im Chat

Die Kommunikation im Chat findet fast zeitgleich (synchron) statt und nicht über eine lange Zeit versetzt (asynchron), wie z. B. in der E-Mail-Kommunikation. Die teilnehmenden Chatter tippen ihre Gesprächsbeiträge in ein Eingabefeld und schicken sie durch eine Eingabe ab. Ab dem Zeitpunkt seiner Zustellung an die Adressatenrechner ist der Beitrag für alle im selben Chatraum präsenten Chat-Beteiligten fast sofort sichtbar; bis zum Zeitpunkt seiner Verschickung ist bei den meisten Chat-Systemen aber die Aktivität des Tippens für die Partner ersichtlich. Ferner können sich Beiträge überlappen. Wegen der kommunikativen Rahmenbedingungen ist trotz der synchronen Präsenz der Kommunikationsbeteiligten vor ihren Rechnern keine simultane Verarbeitung von Verhaltensäußerungen zur Laufzeit ihrer Hervorbringung möglich; in diesem Punkt unterscheidet sich die Chat-Kommunikation ganz erheblich vom mündlichen Gespräch (vgl. z. B. Beißwenger 2007). Die Kommunikation im Chat teilt somit – trotz ihrer medial schriftlichen Realisierung – mehr Merkmale mit dem mündlichen Gespräch als mit Texten, ihre charakteristischen Unterschiede zum mündlichen Gespräch bestehen aber in mehr als lediglich der Tatsache, dass Chat-Beiträge im Gegensatz zu Gesprächsbeiträgen getippt werden.

Sprache im Chat

Im Chat steht eine korrekte Verwendung der Sprache auf syntaktischer und orthographischer Ebene nicht im Vordergrund. Anakoluthe (Konstruktionsbrüche), Aposiopesen (Satzbrüche) sowie umgangssprachliche Kontraktionen, Ellipsen, Interjektionen, dialektale und soziolektale Ausdrücke verleihen der Sprache im Chat einen Slang-Charakter. Tippfehler und grammatikalische Fehler sind häufig, Satzzeichen spielen fast keine Rolle, und oft wird konsequent klein geschrieben. „Das Ökonomieprinzip steht […] eindeutig als Maxime der Äußerungsproduktion im Vordergrund.“ (Geers 1999, 5). Die fehlenden parasprachlichen Mittel werden durch Emoticons (z. B. :-), ;-) oder :-o) und Akronyme (z. B. lol = laugh(ing) out loud; dt. "Lautes Lachen") oder Abkürzungen ersetzt. Um unseren

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Das ist "Österreichs Nächstes Topmodel"

noobie.at - Schlagzeilen - 17.07.2011 16:59:40 - 386 mal gelesen
Das ist
Die 19- jährige Wiener Studentin Aleksandra Zdero mit einer Größe von 1,84 m und den Traum- Maßen von 80- 60-90 gewann den diesjährigen Titel.
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Das ist "Österreichs Nächstes Topmodel"

Das ist

Die 19- jährige Wiener Studentin Aleksandra Zdero mit einer Größe von 1,84 m und den Traum- Maßen von 80- 60- 90 gewann souverän den diesjährigen Titel. Mit Respektabstand Zweite wurde die 17- jährige Wiener Schülerin Karina Schunker, 179 m groß mit Maßen von 84- 62- 92. Den Wiener Dreifach- Erfolg komplett machte Jaqueline Strehn, die wie die Siegerin 1,84 m groß ist (Maße 81- 63- 93). Vierte wurde Franziska Okolo (Tirol, 1,80 m groß), Fünfte Jasna Jakovljevic (Kärnten, 1,74 m groß) und Sechste die Niederösterreicherin Bettina Kulmer (1,74 m groß).

"Aleksandra verkörpert für mich ganz klar den internationalen Typ Model und ich traue ihr alles zu, wirklich alles!" schwärmt Jademodels- Manager Dominik Wachta von der frisch gekürten Siegerin. Bleibt abzuwarten, wie sich das junge Nachwuchstalent noch in der österreichischen Model- Szene entwickeln wird.